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08.04.2019|Bad Soden (Pressemeldung)

Schwund an Sozialwohnungen muss gestoppt werden

Die Suche nach Wohnraum, den man sich noch leisten kann, beschäftigt auch die Bürger in unserer Kommune. Die SPD Bad Soden hatte zu einem Themenabend "Bezahlbarer Wohnraum in Bad Soden – Wie kann`s gehen?" eingeladen. Die Fragen und Diskussionen zeigten das lebhafte Interesse an der Wohnungspolitik in der Stadt.

Die Veranstaltung im Badehaus war mit über 30 Teilnehmern gut besucht. "Das Thema ist ein Dauerbrenner", erklärte Gerd Elzenheimer, stellvertretender Parteivorsitzender, zu Beginn der Veranstaltung. Anhand von Zahlenmaterial illustrierte er die Problematik bei Mietwohnungen für mittlere und niedrige Einkommen. Einer wachsenden Nachfrage steht ein sehr geringes Angebot gegenüber.

Besonders zugespitzt ist die Situation bei Sozialwohnungen. Gegenwärtig gibt es in Bad Soden rund 200 Sozialwohnungen, für die die Stadt sogenannte Belegungsrechte hat. Bei entsprechend niedrigem Einkommen haben Bürger Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein und können sich bei den Trägern des sozialen Wohnungsbaus wie etwa der Nassauischen Heimstätte oder der Sodener Baugenossenschaft melden. Es kann jedoch sehr lange dauern, bis man eine Wohnung zugewiesen bekommt.

Elzenheimer erklärte, dass in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Sozialwohnungen um etwa ein Drittel sinken wird, weil bei 77 Wohnungen die Sozialbindung wegfällt. "Das ist ein drastischer Rückgang, der so nicht hinnehmbar ist und auf den die Politik reagieren muss. Der Schwund an Sozialwohnungen muss gestoppt werden."

In den politischen Gremien der Stadt Bad Soden besteht mehrheitlich Einigkeit über die Dringlichkeit, den Bestand an gefördertem Wohnraum in Bad Soden zu halten und nach Möglichkeit zu erweitern. Die Koalition aus SPD und CDU hat deshalb eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, um das Thema voranzubringen und detaillierte Vorschläge zu machen.

Der Erste Stadtrat Armin Knipfer plädierte in dem Zusammenhang dafür, dass bei größeren Neubauprojekten eine bestimmte Quote der Wohneinheiten im förderfähigen Wohnungsbau errichtet wird. "Die Politik kann sich dem Problem nicht verschließen und muss Wohnungspolitik vor Ort so gestalten, dass alle Bevölkerungsgruppen es sich leisten können, in Bad Soden zu wohnen.", erklärte Knipfer. Die gute Resonanz auf den Themenabend nimmt die SPD als Ansporn, dieses Format regelmäßig anzubieten, um mit den Bürgern zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch zu kommen. "Wir wollen damit den Bürgern die Gelegenheit bieten, Anregungen oder Kritik im direkten Dialog mit den zuständigen Kommunalpolitikern der SPD zu adressieren", erklärte die SPD-Vorsitzende Friederike Wiertulla zum Abschluss der Veranstaltung.

Die Präsentation zum Themenabend "Bezahlbarer Wohnraum" finden Sie hier.

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